Unsere Geschichte

Liebe Mamas,

im März 2018 wurde mein mittlerer Sohn geboren (dem Großen hat eine andere Mama das Leben geschenkt) und für mich war immer klar, dass ich stillen will. Der Plan waren 6 Monate... daraus wurden dann 16 Monate und unsere Stillbeziehung endete nur, weil sich ein neues Milchlamm auf den Weg gemacht hat. Mein kleinstes Milchlamm stille ich jetzt seit Februar 2020 und ein Ende ist nicht in Sicht. (Nicht zuletzt, da Sie festes Essen nicht mal halb so cool findet wie Muttermilch..) 

Wir stillen immer und überall, denn Stillen bedeutet ja nicht nur Nahrungsaufnahme.. Stillen bedeutet für uns Nähe, wenn gerade mal nur die Mama wichtig ist - Trost, wenn etwas weh tut -  Beruhigung, wenn alles mal zu viel werden sollte..
Stillen begleitet wunderbar ins Land der Träume und tut nicht nur dem Kind sondern auch der Mama gut. (Oxytocin) 
Was alle Situationen aber gemeinsam haben ist, es muss schnell gehen! Denn sollte die Brust nicht innerhalb von Sekunden verfügbar sein, dann ist das Geschrei groß. Die Mama verfällt in Hektik, da sich die blöden Knöpfe des Stilloberteils nicht öffnen lassen oder man sich erst mal durch 5 lagen Stoff wurschteln muss, um dann die Brust geschickt in der Gegenrichtung zur BH Öffnung aus einem Schlitz rauszuziehen! 

Nicht zu vergessen, dass 90 % der verfügbaren Stillmode auch gleichzeitig Umstandsmode ist. Das bedeutet, man kann am Anfang ganz prima die übrigen Babypfunde darunter verstecken. Aber was ist denn mit den Langzeitstillmamas? Dürfen die nicht auch mal wieder normale Shirts ohne angehängten Bauch tragen?

Wie ihr seht, bin ich von dem vorhanden Angebot an Stillmode nicht ganz so überzeugt. Zumal sie meist auch recht teuer ist! Also bin ich dann irgendwann wieder zu normaler Kleidung übergangen und hab halt bei Bedarf den Pulli oder das Tshirt hoch geschoben. Das ist ja im Sommer auch gar kein Problem, abgesehen davon, dass der halbe Bauch rausguckt... 

Aber im Winter!! Wie oft habe ich bibbernd draußen auf irgendeiner Bank gesessen, den Rücken und Bauch freigelegt, während mein Kind wohlgewärmt im Schneeanzug an meiner Brust nuckelte... Das ist also auch keine Lösung!

Vor kurzem habe ich in einem Magazin einen Artikel übers Stillen mit dem Titel "Latte to go und Free refill" gelesen. Dieser Spruch ging mir nicht mehr aus dem Kopf, denn ich hatte sofort das Bild auf einem Tshirt vor mir. Ein paar Tage hing dieser Gedanke in meinem Kopf fest. Welches Shirt sollte ich verwenden... Wie schreibe ich das am besten drauf usw... 

Dann fiel mir plötzlich ein, halt stopp meine Mama kann doch nähen! Die soll mir einfach ein Shirt nach meinen Wünschen nähen und da schreib ich es dann drauf! 
Soweit so gut.. der Gedanke arbeitet aber weiter und mir viel ein, dass mein Schwager auf dem Dachboden unserer Scheune doch eine unbenutzte Siebdruckmaschine hat. Die könnte man doch hervorragend dafür benutzen.

Und ganz ehrlich, warum sollte eigentlich nur ich so ein Shirt gebrauchen? Da gibt es bestimmt noch viel mehr Mamas da draußen denen es bestimmt genauso geht wie mir! 
So ist mein neustes "Milchlamm" entstanden! 

Und wenn auch du auf der Suche nach praktischer und bezahlbarer Stillmode bist, dann freue ich mich auf deine Bestellung!